Kubla Khan, Rom | Bittersüß

In einer Herbstnacht des Jahres 1797 nahm Samuel Taylor Coleridge ein Opiat-Beruhigungsmittel, das ihm traumartige Visionen bescherte. Der britische Dichter träumte Kubla Khan, Neffe des Mongolenführers von Dschingis Khān, der den Bau eines Vergnügungspalastes in der Hauptstadt Xanadu befahl. Dieses metaphorische literarische Werk, das unvollständig geblieben ist und den Titel Kubla Khan trägt, wurde irgendwie von den vier Partnern des gleichnamigen lokalen Appio Latino inspiriert: a Cocktail-bar mit einem gastronomischen Angebot internationaler Fusion. In einer Umgebung, die von einer tropischen und orientalischen Ästhetik geprägt ist, folgen die drei Servicemomente (Aperitif, Abendessen und After Dinner) ohne Unterbrechung aufeinander. Die Küche wendet ihren Blick so sehr nach Asien, mit Bao und Gyoza und Rolls, wie für Südamerika mit i Tacos, das Raum für originelle Neuinterpretationen lokaler Gerichte lässt, wie im Fall von Uramaki alla Parmigiana. Die Speisekarte ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, die sogenannte Raw Bar ist Tartar und Carpaccio gewidmet. Es fehlt nicht an Burgern, frittierten, Pinse und den sogenannten Platos oder anspruchsvolleren Gerichten in Bezug auf die Umsetzung: wie Octopus alla Gallega oder Lachs a la plancha. Dort Getränkekartekonzipiert von zwei sehr jungen Barkeepern, Nicholas Pelliccioni und Eleonora Balzano, besteht aus zwölf Cocktails, die von ebenso vielen Orten der Welt inspiriert sind, mit Namen in ihren jeweiligen Sprachen, die an Schlüsselkonzepte verschiedener Kulturen erinnern: from Saudade Brasilianisch zum Hygge Skandinavisch.

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